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Fragen zum Webinar "Das Geheimnis eines guten Wärmebildes"
04-27-2016, 07:51 AM
Post: #1
Fragen zum Webinar "Das Geheimnis eines guten Wärmebildes"
F: Gibt es nach dem Vortrag eine Art Teilnahmebescheinigung via Mail an die Anmeldeadresse?
A: Nein, für Webinare stellen wir keine Teilnahmebescheinigungen aus, da wir nicht verifizieren können, dass die eingeloggten Teilnehmer auch wirklich teilnehmen.

F: Ist es möglich die Powerpoint Präsentation am Ende zu bekommen?
F: Wo kann man diese Webinar nochmal ansehen?
A: Wir teilen keine Unterlagen aus, Sie können das Webinar jedoch später auf http://irtraining.eu/en/webinars/recorde...ml#deutsch anschauen.

F: Gibt es eigene Webinare für die Feuerwehr?
A: Nein, es gibt jedoch ein Produkttraining für die K-Serie auf http://irtraining.inquisiqr4.com/catalog/?id=19973 . Für alle die keine Teilnahmebestätigung benötigen, ist es auch direkt hier verfügbar: http://irtraining.eu/en/courses/online-courses.html .

F: Gelten die Infos auch für die K-Serie?
A: In der Theorie schon, nur werden Sie beim Löscheinsatz oder im Rauch nicht die Zeit haben, die Kamera entsprechend einzustellen. Bei Such-und Rettungsmassnahmen schon eher, wobei die K-Serie nicht alle der vorgestellten Einstellungen bietet. Manche Wehren verwenden doch auch andere Kameras als die K-Serie, für die Beurteilung der Situation von außen. In diesem Falle sind die vorgestellten Einstellungen und Tipps durchaus zu beachten.

F: Sprechen wir auch über Flir One?
A: Die Tipps für ein gutes Wärmebild sind auch für die FLIR One relevant, auch wenn nicht alle Einstellungen mit ihr gemacht werden können.

F: Kann die Kamera einen Defekt erleiden wenn Sie auf eine Flamme bzw. auf ein Feuer gerichtet wird?
A: Nein, das sind noch moderate Temperaturen.

F: Wenn die Objekttemperatur höher als der Messbereich ist, gibt es da eventuell einen Filter um höhere Temperaturen auch abdecken zu können?
A: Sie können einen Hochtemperaturfilter verwenden. Oder eine zusätzlichen Messbereich durch eine Hochtemperaturkalibrierung hinzufügen lassen.

F: Wie ist die Fokussierung bei gasförmigen Wärmequellen wie Flammen?
A: Auf Flammen können Sie nicht fokussieren, auch weil diese teilweise transparent sind.

F: W gibt es dann die Auto Funktion des Temperaturbereiches (T440)?
F: Autoskala ist aber nicht automatischer Temperaturbereich. Oder?
A: Hier beantwortet die zweite Frage die erste (von verschiedenen Fragestellern). Die automatische Einstellung bezieht sich auf das momentan angezeigte Temperaturintervall (Skala) im Bild, dessen maximale Größe entspricht dem Temperaturbereich. Im Auto-Modus bestimmend er kälteste und wärmste Punkt im Bild die Skalengrenzen. Eine automatische Umstellung des (kalibrierten) Temperaturbereichs gibt es nur für einige K-Serien Kameras, damit die Feuerwehr nicht während des Einsatzes Zeit durch Umstellen verliert.

F: Wie stehen Sie zur Marke Flir, sind Sie im gleichen Konzern?
A: ITC, das Infrared Training Center, ist der Geschäftsbereich Ausbildung innerhalb von FLIR.

F: Gibt es etwas wie einen Threshhold, der einen Farbumschlag erst bei einer Referenztemperatur erzeugt, z.B. nur Temperaturen über Lufttemperatur?
A: Sie können eine Isotherme definieren, ab welcher Temperaturen ober- oder unterhalb besonders im Bild eingefärbt werden sollen.

F: Gibt es die Isotherme nur einfarbig?
A: In den Kameras ja, in der Software (Tools +, in der MS Word-Umgebung) könne Sie auch der Isotherme eine Palette zuteilen.

F: Woher kenne ich, wie wähle/bestimme ich den richtigen Emissionsgrad?
A: Am sichersten ist es den Emissionsgrad selbst zu bestimmen. Dazu gibt es Informationen in allen Kamerahandbüchern und die Durchführung der korrekten Emissionsgradbestimmung ist Bestandteil aller unserer Schulungen. Im Prinzip benötigt man ein Objekt bekannter Temperatur und verändert den Emissionsgrad so lange, bis diese als Messtemperatur angezeigt wird. Doch geht in diese Messung die scheinbare reflektierte Temperatur als Parameter mit ein. Deshalb muss diese zuerst bestimmt werden.

F: Gibt es eine Übersicht für den Emissionsgrad verschiedener Materialien?
A: In den Kamerahandbüchern finden Sie solche Tabellen. Sie sollten jedoch sehr vorsichtig verwendet werden.

F: Ist der Grundsatzwert von 0.95 in der Gebäudeanalyse wirklich anwendbar? Wir haben dies bereits mehrfach gehört.
A: Viele Baumaterialien haben hohe Emissionsgrade, wobei 0.95 nun doch etwas hoch ist. 0.85 bis 0.9 würde ich persönlich eher wählen. Um Leckagen, Feuchte oder Strukturen zu visualisieren geht das ausgezeichnet. Wollen Sie jedoch die Temperaturen von z.B. metallischen Leitungen messen, muss der Emissionsgrad angepasst werden.

F: Spiegelnde Oberflächen: wie am besten einstellen?
A: Auch spiegelnde Oberflächen können einen hohen Emissionsgrad haben, z.B. Tischplatten aus Holz. Hier darf man sich nicht durch die gerichtete Spiegelung täuschen lassen, dass der Emissionsgrad niedrig sei. Oberflächen mit niedrigen Emissionsgraden oder auch sehr stark gerichtet spiegelnde modifiziert man am besten durch Aufbringen einer Schicht (Klebeband, Farbe, Kreidespray).

F: Ist es sinnvoll einen metallischen Gegenstand mit schwarzer Farbe zu besprühen um die Reflexion zu vermindern?
A: Ja, bitte achten Sie dabei auf einen gleichmäßigen Farbauftrag.

F: Was ist die kleinste Messfleckgröße? Wie kann ich sie bestimmen?
A: Theoretisch entspricht der kleinste Messfleck einem Pixel, also einem IFOV. Diesen Wert können Sie dem FOV Rechner ihrer Kamera entnehmen. (Bsp. E50: http://flir.custhelp.com/app/utils/fl_fo...2Fid%252F9 ). In der Praxis sollten Sie von einer Messfleckgröße von mindestens 3 x 3 Pixeln ausgehen. Bei bekannter Objektgröße können Sie auch „rückwärts“ rechnen, indem Sie sich in einem solchen Abstand vom Messobjekt positionieren, dass der Messpunkt eben diese bekannte Größe bedeckt. Der Rest ist dann Geometrie.

F: Was ist SSR?
A: Messfleck/Größenverhältnis

F: Auf welche Temperatur bezieht sich Reflexionstemperatur?
F: Was ist Umgebungsstrahlung?
A: Die reflektierte scheinbare Temperatur ist die Strahlung aus der Umgebung, die vom Objekt in die Kamera reflektiert wird. Also die scheinbare Temperatur der umgebenden Objekt, die sich im Objekt spiegeln.

F: Wie ermittele ich die reflektierte scheinbare Temperatur?
A: Es gibt zwei standardisierte Methoden, die in den Kamerahandbüchern beschrieben sind. Durchführung der korrekten Bestimmung der scheinbaren reflektierten Temperatur ist Bestandteil aller unserer Schulungen.

F: Wie ermittle ich am schnellsten die reflektierte Temperatur? Und wie entscheidend ist in der Gebäudeanalyse im Innenraum der Emissionsgrad (0.95 i.O?).
A: Sie bestimmen die scheinbare reflektierte Temperatur mit Hilfe Ihrer Wärmebildkamera, s.a. vorherige Frage. Bei Oberflächen mit hohem Emissionsgrad spielt sie eine geringere Rolle und somit ist die Frage ob der Innenraum nun 20 oder 25 Grad reflektierte Temperatur aufweist, ziemlich uninteressant. Am besten, Sie spielen ein solches Szenario mit der Kamera oder Software durch, und sehen sich die Änderungen der Messwerte an.

F: Bei Außenaufnahmen: bringt nächtliches Aufnehmen eine Verbesserung? Um Reflektion zu vermeiden?
A: Es wird nach wie vor der Himmel reflektieren, aber die Sonne stört nicht mehr als Punktquelle.

F: Kann die reflektierte Temperatur draußen, bei -30°C gleich der Umgebungstemperatur gesetzt werden?
A: Sofern Sie mit Umgebungstemperatur die Atmosphärentemperatur meinen: Ja, bei klarem Himmel, eventuell nein bei bedecktem Himmel.

F: Ermitteln Sie hier im Außenbereich immer Trefl?
A: Ja, das sollten Sie tun.

F: Bezieht sich der "Abstand" bei den lokalen Parametern auf die reflektierte Temperatur?
A: Der Abstand ist die Entfernung Objekt zu Kamera.

F: Nimmt die Flir One 2 auch radiometrische Bilder auf? Ich nutze Sie für erste Einschätzungen von Situationen, z.B. bei Vorbegehungen, bevor ich mir eine große Kamera miete.
A: Ja, diese Bilder sind radiometrisch und können in der FLIR Tools Software weiterbearbeitet werden.

F: Wenn man die Kamera neu kalibriert wie viele Messpunkte brauche ich?
A: Mikrobolometerkameras werden nur bei FLIR im Service neu kalibriert (rückführbar). Sollte sich die Frage auf eine gekühlte Kamera beziehen, so kommt das auf die Größe des gewählten Temperaturbereichs an und auch auf die gewünschte Genauigkeit.

F: Undichtigkeiten eines Abgasrohres nicht erkannt trotz richtig eingestelltem Temperaturbereich mit dem Auge zuerkennen auf dem Wärmebild keine Wärmefahnen.

A: Luft und die meisten Gase sind für IR Strahlung ziemlich transparent. Für das Visualisieren von Gasen mittels IR Kameras (z.B. GF Serie von FLIR), wird das spektrale Absorptionsvermögen der Gase ausgenutzt, im Zusammenspiel mit speziell eingestellten Bandfiltern. Mit einer gewöhnlichen LW-Mikrobolometer-Kamera können solche Messungen nicht durchgeführt werden.

F: Verfälscht der Winkel zu Messobjekt die Temperaturen stark?
A: Der Winkeleinfluss ist materialabhängig, doch bei flachen Winkeln ändert sich der Emissionsgrad stark und damit auch die gemessene Temperatur

F: Ist es Sinnvoll eine Photovoltaik mit der Drohne aus der Luft detektieren. Tau2 oder VUE 336..
A: Ja, Drohnen werden immer häufiger für solche Aufgaben oder auch die Aufnahme von Stromleitungen eingesetzt. Die Aufnahmen sollten jedoch unbedingt radiometrisch sein.

F: Macht es überhaupt Sinn, bei großer Hitze (Wetter) am Gebäude zu messen?
A: Das kommt darauf an, was Sie untersuchen bzw. messen wollen. Wichtig ist in den meisten Fällen ein ausreichend großer Temperaturunterschied zwischen innen und außen. Für eine weitere Vertiefung empfehle ich unser Bau Anwender Seminare bzw. Bau Profi Schulungen.

F: Welche Längenlängen eines Lasers sind für eine Thermacam A40 mit 7,5-13µm Wellenlänge des Detektors schädlich?
A: Alle Laser, die im Band von 7-14 µm arbeiten. Das sollte also im LW-Band zumindest der CO[sub]2[/sub] Laser sei[font=Arial,sans-serif]n[/font]

F: Wie sieht es mit LEDs bzw. Xenon Blitzröhren und Detektorschäden?
A: Bei LEDs oder Blitzröhren ist sind normalerweise hinter Glas, welches im LW Bereich nicht durchlässig ist.

F: Ist die Strahlung eines handelsüblichen Laserpointers auch gefährlich für den Detektor?
A: Ein roter Laserpointer arbeitet im sichtbaren Bereich (ca. 635-750 nm), daher sind seine Reflexionen ungefährlich. Generell gilt, dass man mit einer Wärmebildkamera nie direkt in irgendwelche Laser schauen sollte.

F: Kann mit der Kamera direkt ein Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 1064 nm beobachtet werden oder ist dies zu stark für die WBK?
A: Ich gehe davon aus, dass es sich um ein Nd:YAG-Laser handelt (Grundmode: 1064 nm). Dieses Material hat noch kleinere Nebenbänder bei 1,3, bzw. 1,4 µm und selbst wenn man die Grundmode durch optische Tricks verdoppelt (was ab und zu wirklich gemacht wird), liegt man immer noch weit genug weg vom LW-Band. D.h. Sie werden mit einer Mikrobolometerkamera nichts sehen.

F: Vielleicht auch mal einfach was an der Kamera zeigen, wo welche Einstellungen vorgenommen werden.
A: Das Menü der Kamera und die Einstellung verschiedener Funktionen ist Thema unseres nächsten Webinars am 7. Juni 2016.
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